Conceptual Living 2018.19

Die Mission der Kalksandsteinindustrie: Akademische Zukunft fördern und gestalten!

Der studentische Architekturwettbewerb zeichnet Arbeiten aus, die innerhalb einer Lehrveranstaltung oder als Bachelor-/Masterarbeit eines Studiengangs der Architektur an einer deutschsprachigen Hochschule erarbeitet wurden und sich innovativ mit den gestalterischen, konstruktiven und ökologischen Möglichkeiten des Massivbaus, unter Verwendung von Kalksandstein, auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen experimentelle Lösungsvorschläge und visionäre Konzepte für neue Bautypologien in Massivbauweise. 

Der Wettbewerb wurde zum Wintersemester 2018/19 zum ersten Mal vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. ausgelobt.

Insgesamt gab es 35 Einreichungen von 17 Hochschulen/Universitäten.

Ziel

Immer mehr Wohnfunktionen werden außerhalb der eigenen Wohnung vorgesehen. So sollten die Grundsätze der Begriffe des "Conceptual" und "Collaborative Living" bei diesem Wettbewerb Anwendung finden,.

Die verschiedensten Lebensformen in vielfältigsten Nutzerkonstellationen sollten durch flexible, multifunktional nutzbare Räume ermöglicht werden. Räume können dabei zu Zonen verschmelzen oder nur durch leichte Elemente voneinander getrennt werden. Tradierte Raummuster wurden hinterfragt und räumliche Zusammenhänge neu konzipiert.

Die Wettbewerbsbeiträge sollten durch innovative Ideen und Konzepte in Bezug auf die veränderten Lebenswelten neue Maßstäbe setzen und ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld schaffen. Es galt, neue und erprobte Planungsgrundsätzen sowie Technologien des Wohnungsbaus und des ressourcenschonenden Bauens zu berücksichtigen - durch den Einsatz von Kalksandstein, der dank seiner positiven Eigenschaften einen wichtigen Beitrag zum klimafreundlichen Bauen leistet.

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Aufgabe und Auslobung

Der studentische Ideenwettbewerb suchte Lösungsvorschläge für innovativen und experimentellen Wohnungsbau innerhalb eines Planungsgebiets in Köln-Stammheim am Rheinufer. Die Lage in direkter Nähe zum Fluss bietet die Chance, den Ort neu zu interpretieren und eine Lösung zu finden, die den Anforderungen an ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Wohnquartier gerecht wird.

Es sollte zunächst ein städtebauliches Konzept für das Planungsgebiet entwickelt werden. Die Lösungsvorschläge sollten aufzeigen, welche Funktionen aus der Wohnung ausgelagert und in welchem räumlichen Zusammenhang sie neu angeordnet werden, um so eine hochwertige städtebauliche und architektonische Lösung für den Standort zu entwickeln.

Weitere Details finden Sie in der Auslobungsbroschüre.

Wettbewerbsgebiet

Planungsgebiet

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Jury

Die Jurymitglieder (von links nach rechts):

Katharina Lennig Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
Roland Meißner Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
Martin Murphy Störmer Murphy and Partners, Hamburg
Eckehard Wienstroer WIENSTROER ARCHITEKTEN STADTPLANER, Neuss
Eva-Maria Pape Pape Architektur, Köln
Jens Uwe Seyfarth seyfarth I stahlhut Architekten bda, Hannover
Jochen Bayer Vorstandsmitglied Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
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Rückblick: Einreichungen

Die Jury war von der Qualität der eingereichten Bewerbungen sehr überzeugt. Das Niveau der eingereichten Entwürfe war sehr hoch. 

Das Procedere zur Feststellung der besten Einreichungen war intensiv. Zunächst wurden alle Entwürfe in mehreren Durchgängen wiederholt diskutiert und vollständig anonym nach ihrer Qualität bewertet.

Erst nach der finalen Festlegung der TOP-5 Einreichungen, wurden dann die Entwürfe den konkreten Personen und Teams zugeordnet.

„Angesichts der hohen Qualität der Einreichungen haben wir mit der Jury einen ganzen Tag zusammengesessen und anhand der vorliegenden Unterlagen intensiv diskutiert, bewertet und uns letztendlich einstimmig auf die besten Entwürfe geeinigt“, berichtet Jens-Uwe Seyfarth, der den Wettbewerb als Jurymitglied engagiert begleitet hat.

„Wir haben tolle Entwürfe gesehen. Das ist wirklich nicht bei jedem Wettbewerb, an dem ich bisher als Jurymitglied teilnehmen durfte, der Fall. Die große Freude der Preisträger und der weiteren Nominierten macht auf jeden Fall schon jetzt Lust auf eine Wiederholung!“, resümiert Seyfarth den Wettbewerb.

Jury-Vorsitzender Martin Murphy war begeistert!

Foto: Bianca Jacobsen, Lara Weiler | Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
Foto: Bianca Jacobsen, Lara Weiler | Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
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Preisträger

Überzeugende Konzepte!

„Die Arbeit des 1. Preisträgers konnte uns mit einem innovativen Konzept, gut ausgearbeiteten, differenzierten Grundrissen und einer gestalterisch hohen Qualität und Funktionalität der Gebäude begeistern“, startete Jury-Vorsitzender Martin Murphy die Gewinner-Laudatio.

„Besonders hervorzuheben ist die überragend gute und einfache Darstellung der Piktogramme und Konzeptskizzen.“ Es brauche nicht nur eine gute Idee, man müsse sie auch schlüssig erklären können und eine Darstellungsart finden, die das Konzept leicht erkennbar und griffig präsentiere, so Murphy weiter. 

Der Gewinnerentwurf antwortet intelligent auf die Frage, wie den Veränderungen in der Arbeitswelt, der Mobilität und der Lebensstile mit einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Architektur begegnet werden kann.

 

Die Preisträger:

1. Platz Bianca Jacobsen und Lara Weiler Universität Stuttgart Preisgeld: 3.000 Euro und Hospitation im Büro Störmer, Murphy and Partners in Hamburg
2. Platz Lena Stelzner und Maximilian Maciejewski Technische Universität Dortmund Preisgeld: 2.000 Euro
3. Platz Jessica Vetter und Pepe Fritz Universität Stuttgart Preisgeld: 1.000 Euro
Anerkennungspreis Sophia Schmidt Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Preis: Studentenabo Fachzeitschrift Detail
Anerkennungspreis Nadine Adams und Amir Durmishaj Technische Universität Dortmund Preis: Studentenabo Fachzeitschrift Detail
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ANSCHRIFT

Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
Akademische Nachwuchsförderung
Entenfangweg 15
30419 Hannover

Ihre Ansprechpartnerin: