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News | Aktuelles vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.
25.08.2021

Bundesverband Kalksandsteinindustrie: Im Gespräch mit den neuen Vorstandsmitgliedern

Seit dem 10. Juni 2021 sind Michelina von Peterffy-Rolff, Kalksandsteinwerke Schencking GmbH & Co. KG, Christian Bertmaring, Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG, und Joachim Kartaun, H+H Deutschland GmbH, die neuen Gesichter im Vorstand des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e.V. (BV KSI). Wir haben den neuen Vorstandsmitgliedern drei Fragen über ihr ehrenamtliches Engagement und die Zukunft der Kalksandsteinindustrie gestellt.

Die neuen Gesichter im Vorstand des Bundesverbandes Kalksandsteinindustrie e.V. - von links: Joachim Kartaun, H+H Deutschland GmbH, Michelina von Peterffy-Rolff, Kalksandsteinwerke Schencking GmbH & Co. KG, Christian Bertmaring, Baustoffwerke Havelland Gm
Von links: Joachim Kartaun, H+H Deutschland GmbH, Michelina von Peterffy-Rolff, Kalksandsteinwerke Schencking GmbH & Co. KG, Christian Bertmaring, Baustoffwerke Havelland GmbH & Co. KG

Frau von Peterffy-Rolff, Herr Bertmaring, Herr Kartaun, warum engagieren Sie sich ehrenamtlich im Vorstand des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie?

Kartaun: Die Bauweise mit Kalksandstein hat sich lange bewährt und bietet vielen Menschen ein dauerhaft sicheres und schönes Zuhause. Unser Produkt ist zeitgemäß und kommt den Anforderungen an moderne Gebäude – nämlich Wohnwert, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit -  in optimaler Weise nach. Als Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie möchte ich gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern dazu beitragen, erstens die Vorzüge der Kalksandsteinbauweise noch weiter bekannt zu machen, und zweitens die nötigen Prozesse und Projekte in die Wege zu leiten, damit das Bauen mit Kalksandstein auch in Zukunft entsprechend den Kundenwünschen nach einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauweise in bester Weise gerecht wird.

Peterffy-Rolff: Ich bin auch von unseren Produkten überzeugt und möchte etwas durch gemeinschaftliches Engagement im Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V. bewegen. Dieses Gremium zu unterstützen, sich auszutauschen, Ideen einzubringen und gemeinsam weiter zu entwickeln – darauf freue ich mich.

Bertmaring: Dem kann ich nur zustimmen. Zusätzlich wollen wir uns im Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. für den positiven Ruf von Kalksandsteinprodukten einsetzen. Hier bieten sich viele Möglichkeiten, vor allem über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus. Diese Chance sollte jeder in der Branche bekommen und auch ergreifen, wenn sie ihm geboten wird.

Und wo sehen Sie beiden die Kalksandsteinindustrie in zehn Jahren?

P-R: Da Kalksandstein ein natürliches und gestalterisch sehr ästhetisches Produkt ist, hat er für mich definitiv Zukunft. Jetzt geht es darum, unseren Kalksandstein für die nächsten Generationen klimaneutral zu machen. Themen des Produktlebenszyklus und Nachhaltigkeit sollten daher weiter vorangetrieben werden. Auch in der zunehmenden Digitalisierung, zum Beispiel hinsichtlich Serviceleistungen für die Baustelle, sehe ich ein großes Entwicklungspotenzial.

B: Kalksandstein hat ganz klare Produktvorteile und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der ökologischen Ziele. Ich bin sicher, dass Kalksandstein auch in der Zukunft weiterhin eine feste Größe in der Baustofflandschaft Europas sein wird.

K: In zehn Jahren sehe ich die Kalksandsteinindustrie als weiterhin allgemein anerkannten Lieferanten von bewährten Wandbaustoffen für den Bau wirtschaftlicher und nachhaltiger Gebäude, die auf dem besten Weg zur CO2-Neutralität ist.

Was möchten Sie als Mitglied des Vorstands erreichen bzw. was sind Ihre Ziele?

P-R: Als Architektin liegt mir die Sichtweise der Planer und der Baustelle sehr am Herzen. Diesen Blickwinkel möchte in die gemeinsame Arbeit einfließen lassen und dabei unterstützen, die Position des Kalksandsteins als Produkt der zweitgrößten deutschen Mauersteinindustrie zu stärken und weiter auszubauen.

B: Unsere Branche steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Um diese erfolgreich zu meistern, müssen wir als Verband zum Umdenken anregen. Ziel muss sein, Scheuklappen abzulegen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.

K: Ich möchte meiner Verantwortung als Vorstandsmitglied nachkommen, indem ich an der Definition und an der Implementierung der gemeinsamen Zukunftsprojekte mitwirke, die das Ansehen sowie die Anerkennung der Kalksandsteinbauweise bei den Entscheidungsträgern weiter fördert.