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23.08.2021

Kunst & Kalksandstein

Die auf 4 Standorten in der Stadt Ostfildern verteilten Skulpturen „Four Part Pieces“, eine Installation des amerikanischen Konzeptkünstlers Sol LeWitt, wurden mit Hilfe von speziell angefertigten Kalksandsteinen der Firma Bayer Baustoffwerke von Grund auf erneuert.

Von links: Jochen Bayer (Geschäftsführer Bayer Baustoffwerke), Norbert Tobisch (Geschäftsführer Siedlungswerk), Claus Aichele (Geschäftsführer Aichele Bau), Michael Strobel (Geschäftsführer Strobel Bauunternehmung), Ostfilderns Oberbürgermeister Christof Bolay, Heinz Sprenger (stellvertretender Hauptgeschäftsführer im Ruhestand des Industrieverbands Steine und Erden Baden-Württemberg), Sonja Abele (Vorstand der Bürgerstiftung Ostfildern) und der frühere Ostfilderner Oberbürgermeister Herbert Rösch

Die im Jahr 1992 errichteten Kunstwerke waren von Anfang umstritten. Sahen die Einen in den Mauern, gerade nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“, einen Anachronismus und eine Verunstaltung der Landschaft, sprachen die Anderen von einer künstlerischen Arbeit von Weltrang. Im Laufe der Jahre waren die Kunstwerke Vandalismus, Wind und Wetter ausgesetzt und drohten, zu verfallen.

Herbert Bösch, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Ostfildern, gewann 26 Sponsoren – vorwiegend aus der Bauwirtschaft -, um das berühmte Werk von Sol LeWitt wieder sichtbar zu machen. Das Baumaterial lieferte die Firma Bayer Baustoffwerke und fertigte nach den ursprünglichen Formen die Kalksandsteine mit besonderer Körnung und mehr als den üblichen Weißanteilen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir bei der Restaurierung der Wahrzeichen von Ostfildern, den Four Part Piece des amerikanischen Konzeptkünstlers Sol LeWitt, beim Rückbau und Wiederaufbau tatkräftig mithelfen durften“, so Jochen Bayer, Geschäftsführer Bayer Baustoffwerke.