Die Trendwende im Wohnungsbau zeigt sich nicht in Ankündigungen, sondern auf Baustellen und in Auftragsbüchern!
Die jüngsten Zahlen aus dem ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V und dem Statistischen Bundesamt geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Das Geschäftsklima im Wohnungsbau hat sich deutlich verbessert, und auch die Baugenehmigungen zeigen nach oben. Gerade im für uns wichtigen Mehrfamilienhausbau liegt das Genehmigungsplus seit Jahresbeginn bei gut 15 Prozent.
In den Auftragsbüchern ist diese Entwicklung allerdings bislang noch nicht angekommen. Mehr als vier von zehn Wohnungsbauunternehmen berichten weiterhin von fehlenden Aufträgen. Projektstornierungen bleiben auf hohem Niveau. Aus den Genehmigungen der letzten Monate müssen dringend Baustarts werden. Wir müssen leider davon ausgehen, dass in 2026 weniger als 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden.
Zuversicht im Wohnungsbau wächst, Details zur ifo Konjunkturumfrage vom 16. September 2026
Zudem dürfen wir den Wohnungsbau nicht erst ab der Baustelle betrachten. Bevor dort gemauert werden kann, müssen Baustoffe produziert und geliefert werden.
Wenn der Wohnungsbau wieder anzieht, muss deshalb die gesamte Kette funktionieren – vom Werk bis zur Baustelle. Kalksandsteinwerke verfügen über leistungsfähige Produktionsanlagen, qualifizierte Mitarbeiter und die notwendigen Kapazitäten. Das gilt ebenso für viele andere Bereiche der Baustoffindustrie.
Die aktuellen Signale gehen in die richtige Richtung. Jetzt kommt es darauf an, daraus eine verlässliche Belebung zu machen!
Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli 2026
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