Wir informieren Sie gerne
Wir informieren Sie gerne
News
News | Öffentlichkeitsarbeit | Markt- und Bauwirtschaft
07.04.2026

Die gesenkte Konjunkturprognose wird den Wohnungsbau spürbar treffen - und damit auch die heimische Baustoffindustrie!

Bauinvestitionen reagieren erfahrungsgemäß überproportional auf das Wirtschaftswachstum.

Jan Dietrich Radmacher | Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.

Wenn sich die Erwartung an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,3 auf 0,6 Prozent mehr als halbiert, droht das den bestehenden Rückgang zusätzlich zu verstärken. Die Projektpipeline ist bereits deutlich ausgedünnt, mit erheblicher Wirkung in die heimische Baustoffproduktion.

die Frühjahrsprognose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute im Detail

Für die Kalksandsteinindustrie ist der Zusammenhang unmittelbar: Der überwiegende Teil des Absatzes hängt am Geschosswohnungsbau. Gehen Genehmigungen und Baustarts weiter zurück, wirkt sich das mit Verzögerung in sinkenden Produktions- und Absatzmengen aus – bei gleichzeitig wachsendem Preisdruck entlang der Wertschöpfungskette.

Gleichzeitig bleibt der Bedarf hoch: 320.000 bis 400.000 benötigte Wohnungen pro Jahr stehen rückläufigen Fertigstellungen gegenüber.

Umso wichtiger ist jetzt ein klarer neubaupolitischer Kurs!

Schnellere Genehmigungen, verlässliche Förderbedingungen und die konsequente Priorisierung auf wirtschaftliche Bauweisen, wie sie beispielhaft Schleswig-Holstein und auch Niedersachsen praktizieren.

Gerade in einem schwächeren Marktumfeld entscheiden Kostenstabilität und Planungssicherheit darüber, ob Projekte überhaupt realisiert werden - und damit auch über die Auslastung der Baustoffindustrie.